K’rK – exploring artist

abenteurer | forscher | philosoph

transformation durch schwäche.

Aufgewachsen in Schwäche, wurde der Fokus auf die Stärke für mich zu einer Überlebensstrategie. Erst körperlich, dann beruflich – heute künstlerisch.

Ich komme aus der Schwäche, Mittel- und Machtlosigkeit. Auf der Suche nach echter, tragender Stärke stählte ich zunächst meinen Körper und steigerte meine Wehrhaftigkeit durch Kampfsport. Ich lernte als Rettungssanitäter, wie man rettet, als Polizist, wie man reagiert, wenn es zählt – und als Personenschützer, wie man andere schützt. Für mich war klar: Stärke kommt über Fähigkeiten und ein Mensch, der in der Lage ist, andere zu retten und zu schützen, muss doch wahrhaft stark sein?!

Doch mein Hunger wurde nicht gestillt – ganz im Gegenteil: In mir zerbröselte etwas, denn der Fokus auf die unmittelbare, martialische Stärke, das laute Muskelspiel, befriedigte mich immer weniger. Diese Formen der Stärke wurden mir zu profan! Derweil verkümmerte meine, seit Kindertagen existente, künstlerische Seele immer weiter. Erst das schmerzlich-pochende Verlangen nach Freiheit, Entfaltung und kreativem Wirken führte mich wieder zurück zum essentiellen Erschaffen – zurück zur Kunst.

konzept: stärkekunst.

Heute erschaffe ich Kunstwerke, die dem philosophischen Konzept der Stärke nachgehen. Meine künstlerische Praxis ist damit klar kontextbezogen, forschend und präzise in der Umsetzung. Ich arbeite nicht aus der Fantasie heraus und meine Kunst beginnt nicht im Atelier. Meine Kunst basiert auf realen Erlebnissen, draußen in der Welt – auf der Suche nach Stärke. 

Ausgangspunkt jedes Werks ist die Idee, die spezifische Stärke eines Motivs vor Ort zu greifen – formal, inhaltlich und philosophisch. Der reale, greifbare Moment wird nun digital reduziert und verfremdet. Die so entstehende Silhouette maskiert das ursprüngliche, konkrete Motiv und öffnet so den Raum für eine neue Lesbarkeit – reduziert, konzentriert, kraftvoll.

vision: leuchtende Stärke.

Ich strebe eine Welt an, in der Individuen in sich ruhen, in ihrer Würde verankert sind und ihre Schwächen nicht länger toxisch auf ihr Umfeld projizieren – sondern transformieren. Ich strebe nach einer Welt, in der die Menschen die Kraft entwickeln, die eigene Schwäche anzunehmen und sie so erst in Stärke zu verwandeln.

Jeder Mensch sollte Zugang zu einem selbstbestimmten, starken Dasein finden – frei von selbst empfundener Minderwertigkeit, erfüllt von gesunder, leuchtender Selbstsicherheit.

Meine Kunst ist ein bewusster Impulsgeber für innere, stärkende Prozesse – für eine stärkere Welt.”

Als der Künstler K’rK ist es meine Mission, Lebensräume durch Kunst optisch und mit inhaltlicher Tiefe aufzuwerten und so zu “erstärken. Die Räume können so selbst auf die Betrachtenden wirken und die Stärke ganz konkret zurück strahlen.

Betrachtende können nun zu einer echten Auseinandersetzung mit der Stärke und der Wahrnehmung von Stärke inspiriert werden. Es kann eine Sensibilisierung gegenüber der Erscheinungsformen von Stärke entstehen und die Menschen sind klar aufgefordert, in einen inneren Dialog über die eigene Beziehung mit der Stärke zu gehen.